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Buchrain
20. Januar
2006
• ACNielsen “Global Consumer Confidence Index” klettert um 6 Punkte
• Zunahme des Verbrauchervertrauens auch in der Schweiz
• Finanzielle Situation in der Schweiz wird besser beurteilt als noch im Mai 2005. Deshalb sind Schweizer auch häufiger bereit in nächster Zeit Anschaffungen zu tätigen.
Weltweit haben die Verbraucher wieder größeres Vertrauen in ihre Volkswirtschaften und den Arbeitsmarkt und äußern mehr Zuversicht was ihre persönliche finanzielle Situation betrifft. Dies zeigt der 2005 von ACNielsen gestartete Consumer Confidence Index, der im internationalen Durchschnitt von 92 Punkten im Mai 2005 auf 98 Punkte im November zulegte. Zu dieser Zunahme trugen zwei Drittel der untersuchten Länder bei (siehe Abbildung 1). Für seine globale Online-Studie befragte das führende Marktforschungsunternehmen ACNielsen im November 2005 per Internet 23.500 Verbraucher in 42 Ländern.
Am meisten Optimismus demonstrieren die Konsumenten in Nordamerika (Indexwert 107 Punkte), gefolgt von Asien-Pazifik (101 Punkte) und Lateinamerika (99 Punkte), während Europa mit einem Wert von 95 Punkten das Schlusslicht bildet (siehe Abbildung 2). In der Schweiz liegt der Index bei 98 Punkten, also über dem europäischen Schnitt. In Deutschland erreicht der Consumer Confidence Index nur 89 Punkt. Gegenüber dem Wert vom Mai 2005 konnte der Index in der Schweiz um fünf Punkte zulegen, die Steigerung in Gesamteuropa lag bei vier Punkten.
Unterschiedliche Ansichten zu Finanzlage und Berufschancen –
Anschaffungsneigung von Schweizern steigt
Eine Entspannung des Arbeitsmarktes und eine Verbesserung der persönlichen Finanzlage ist in den USA und in Kanada festzustellen: Hatten dort im Mai 2005 nur
54 Prozent der Befragten Optimismus hinsichtlich guter oder sogar exzellenter Berufsaussichten für die kommenden 12 Monate geäußert, sind es im November bereits 68 Prozent. Zudem sind in Nordamerika inzwischen mehr Konsumenten der Ansicht, dass jetzt der richtige Zeitpunkt zum Erwerb von Dingen sei, die sie gerne haben möchten oder brauchen. Gleichzeitig setzen sie auf eine positive Entwicklung ihrer persönlichen finanziellen Situation.
Bernd Fletschok, Managing Director, ACNielsen Schweiz zu den Ergebnissen der Befragung: „Auch in Europa sehen die Konsumenten Licht am Ende des Tunnels: So hat das Verbrauchervertrauen in der Hälfte der 20 untersuchten Länder zugenommen. In der Rangliste der vertrauensstärksten Nationen der ‚alten Welt’ wurde der bisherige Spitzenreiter Irland von Norwegen und Dänemark abgelöst, wo die Hoffnungen auf bessere Berufsaussichten in den letzten Monaten enorm gestiegen sind. Schlusslichter bilden die Nationen Portugal und Frankreich. Das Verbrauchervertrauen in der Schweiz liegt über dem europäischen Durchschnitt, im globalen Schnitt. Deutschland und Österreich liegen hinter der Schweiz.“
Europa liegt mit seinem Index-Wert drei Punkte unter dem internationalen Durchschnitt. Dies deutet darauf hin, dass die politischen und wirtschaftlichen Probleme nach Ansicht der Verbraucher noch nicht überstanden sind. Immerhin ist in Finnland, Spanien, Belgien, den Niederlanden und Schweden das Vertrauen in die berufliche Zukunft erheblich gestiegen. Dennoch finden sich die drei Letztgenannten ebenso wie Deutschland, Frankreich und Österreich nach wie vor in den internationalen Top 10 der pessimistischsten Länder hinsichtlich der Arbeitsmarktsituation.
„Auch wenn die Verbraucher in der Schweiz die Chancen am Arbeitsmarkt kritischer beurteilen als noch im Mai, hat sich ihre derzeitige finanzielle Situation stark verbessert, was sich auch in der Bereitschaft, Anschaffungen zu tätigen, niederschlägt“, erläutert Fletschok. (siehe Abbildung 3 und 4) Auf die Frage, ob jetzt die richtige Zeit für Anschaffungen sei, äußerten sich in der aktuellen Befragung 50 Prozent positiv („exzellent“ und „gut“), gegenüber 38 Prozent im Mai 2005 (siehe Abbildung 5). Diese Faktoren verursachen im Wesentlichen den Anstieg des Consumer Confidence Index von 93 auf 98 Punkte in der Schweiz.
In Lateinamerika herrscht bei der Frage nach Berufsaussichten und finanzieller Situation generell Optimismus vor: 50 bis 70 Prozent der Verbraucher in den vier untersuchten Ländern erwarten in diesen Bereichen Verbesserungen. Der Consumer Confidence Index ist in der gesamten Region gestiegen, wobei Brasilien nach wie vor unter dem internationalen Durchschnitt liegt.
Im Raum Asien-Pazifik ist die Stimmung weiterhin von den positiven wirtschaftlichen Entwicklungen geprägt, was sich in neun von 13 Ländern in einem steigenden Index-Wert widerspiegelt. Den größten Vertrauensschub gab es in Indien, das mit
132 Punkten seine internationale Spitzenposition als optimistischste Nation behaupten konnte, gefolgt von Neuseeland mit 123 Punkten. In Indien hat sich der Anteil der Verbraucher, die nicht nur mit guten, sondern sogar mit exzellenten Berufsaussichten rechnen, zwischen Mai und November auf 34 Prozent verdoppelt.
Zur Methode:
Der Online Consumer Confidence Survey -- die von ACNielsen zweimal pro Jahr über das Internet durchgeführte Befragung zum Verbrauchervertrauen – ist die größte weltweit erhobene Studie dieser Art. Sie erfasst das Vertrauen der Konsumenten in die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, ihr Ausgabeverhalten und beabsichtigte Anschaffungen sowie die größten Ängste und Sorgen. An der jüngsten Befragung im November 2005 nahmen über 23.500 regelmäßige Internetnutzer aus 42 Ländern der Regionen Europa, Nord- und Lateinamerika, Asien-Pazifik, Afrika (Südafrika) und Naher Osten (VAE) teil.
Abbildung 1:
Abbildung 2:
Abbildung 3:
Abbildung 4:
Abbildung 5:
Über ACNielsen
ACNielsen, ein Unternehmen der VNU-Gruppe, ist das weltweit führende Marketing-Informationsunternehmen. In über 100 Ländern erfasst und analysiert ACNielsen Marktentwicklungen, Verbrauchereinstellungen und Verbraucherverhalten. Kunden bauen auf die Marktbeobachtung, die Analyse-Instrumente und die professionelle Beratung von ACNielsen wenn es um die Erschliessung neuer Geschäftsmöglichkeiten, die Maximierung der Effizienz ihrer Marketing- und Verkaufskampagnen oder um Wettbewerbsanalyse geht.
Zu den Hauptkunden von ACNielsen zählen weltweit Handelsunternehmen, Markenartikelhersteller und das Dienstleistungsgewerbe. Unternehmensinhaber, Geschäftsführer, Marketing-Manager, Marktforscher und Analysten, Produktentwickler, Produktmanager, Vertriebsleiter, Experten für Handelsbeziehungen sowie Einkäufer und Category Manager nutzen die Dienste von ACNielsen.
Zum Produkt- und Service-Angebot von ACNielsen Schweiz mit Sitz in Buchrain zählen das scanningbasierte Handelspanel MarketTrack, das Haushaltspanel Homescan™, Modeling & Analytical Services, Decision Support und Management Informationssysteme, Merchandising Services sowie Beratung in Category Management Prozessen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.acnielsen.com oder www.acnielsen.ch.
Über VNU
VNU ist ein globales Informations- und Medienunternehmen mit führenden Marktpositionen und anerkannten Marken in den Bereichen Marketing-Information (ACNielsen), Medienforschung und -information (Nielsen Media Research) sowie Business Information (Billboard, The Hollywood Reporter, Computing, Intermediair). VNU ist in mehr als 100 Ländern aktiv, mit Zentralen in Haarlem (Niederlande) und New York (USA). Im Jahr 2004 erwirtschaftete der Konzern mit 38.000 Beschäftigten einen Gesamtumsatz in Höhe von 3,8 Mrd. Euro. VNU ist an der Amsterdamer Euronext-Börse unter dem Kürzel VNU notiert. Weitere Informationen finden Sie auf der VNU-Website: www.vnu.com
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