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Presse     >     Pressemeldungen     >     24. Februar 2006

Italienisches Modedesign in der Schweiz und
auch international am begehrtesten

Buchrain
24. Februar 2006

• Begehrteste Designermarken in der Schweiz: Giorgio Armani und Versace
• 65% der Schweizer glauben, dass Träger von Nobelmarken ihren Status
dokumentieren wollen
• Für ein Viertel der Schweizer sind Plagiate von Designermarken genauso
gut wie die Originale

Während auf der Mailänder Modewoche die Designer mit ihren Kreationen für den kommenden Winter um die Gunst der Käufer und Pressevertreter buhlen, haben Schweizer ihre liebsten Modeschöpfer bereits gewählt: die beiden italienischen Modegiganten Giorgio Armani und Versace sind die begehrtesten Designermarken in der Schweiz. Weltweit sind dies Giorgio Armani und Gucci. Zu diesem Ergebnis kommt ACNielsen in einer weltweiten Online-Befragung.

„In unserer Rangliste der begehrtesten Designermarken weltweit liegen Giorgio Armani und Gucci ganz vorne. Beide Marken wurden von Verbrauchern unterschiedlichster Nationalität durchgängig mit hohen Punktzahlen bedacht -- ein bemerkenswerter Beleg für die Macht und universelle Attraktivität dieser beiden Luxuslabels“, kommentiert Bernd Fletschok, Managing Director ACNielsen Schweiz.

Befragt danach, welche Designermarken sich Schweizer kaufen würden, wenn Geld keine Rolle spielt, so landen Giorgio Armani und Versace mit je 29% auf den ersten Plätzen. Knapp dahinter Louis Vuitton (22%), Gucci (21%) und Chanel (19%). (siehe Abbildung 1)

Ein anderes Bild zeigt sich beim tatsächlichen Einkaufsverhalten, denn Geld spielt für die meisten Bürger ja leider doch eine Rolle. 12% der Befragten gaben an, sich Kleidung oder Accessoires von Ralph Lauren zu kaufen und 11% der Befragten kaufen Yves Saint Laurent und Giorgio Armani. (siehe Abbildung 2)

Warum kostspielige Designermode gekauft wird, ist für 65% der befragten Schweizer klar: der Träger will seinen Status demonstrieren. Die möglicherweise höhere Qualität scheint kein schlagendes Argument zu sein: nur 13% der schweizer Umfrageteilnehmer glauben, dass Designermarken viel hochwertiger als Standardmarken sind. Dementsprechend wenig überrascht das Ergebnis, dass für ein Viertel der Interviewten Plagiate von Designermarken genauso gut sind wie die Originale.

Europäische Verbraucher bleiben bei Fashion Labels ihren Landsleuten treu
Kaum überraschend ist auch die Tatsache, dass die Konsumenten in den Heimatländern der wichtigsten Designer -- Italien, USA und Frankreich -- vor allem „ihre“ Labels kaufen.

Folglich halten die nordamerikanischen Verbraucher ihrem Top-Designer Ralph Lauren die Treue, der sowohl die Liste der meistgekauften als auch der begehrenswertesten Marken anführt. Die attraktivsten europäischen Marken für die Nordamerikaner sind Gucci und Giorgio Armani.

Traditionelle französische Modedesigner wie Yves Saint Laurent (obwohl mittlerweile in italienischem Besitz), Chanel, Dior und Hermes verzeichnen den höchsten Beliebtheitsgrad bei Kunden in ihrem eigenen Land. Ebenso ist es im modebewussten Italien: Auch hier kauft man am liebsten landeseigenes Design wie Giorgio Armani, Prada, Emporio Armani und Versace.

Arabischer Raum, Asien und Russland -- Modemekkas von morgen
Wer seine Position in dieser Branche auch in den kommenden Dekaden halten will, muss auf Langlebigkeit setzen. Daher erstaunt es nicht, dass die großen Hersteller von Designermode derzeit bestrebt sind, ihre Marken in den aufstrebenden Märkten Asien, Vereinigte Arabische Emirate und Russland zu etablieren.

„Von Anfang an ein starkes und unverwechselbares Markenimage aufzubauen und dann auch aufrecht zu erhalten, ist und bleibt die größte Herausforderung für jedes Designlabel, das sich einen neuen Markt erschließen will“, sagt Fletschok.

Wie die ACNielsen-Studie zeigt, verfügen neben Gucci und Armani auch Christian Dior und Versace über ein hohes kommerzielles Potenzial in den Schwellenmärkten. Die Marke Christian Dior, der wie Gucci ein erfolgreiches Rebranding gelungen ist, dürfte künftig vor allem in Russland, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Lateinamerika punkten.

Versace übt auf chinesische, russische und indische Verbraucherinnen und Verbraucher einen starken Reiz aus – möglicherweise deshalb, weil die auch in USA sehr beliebte Marke ein „Ich hab’s geschafft“-Image repräsentiert, gepaart mit einem glamourösen Lebensstil, und deshalb besonders bei Aufsteigern und so genannten Neureichen ankommt. Für die konservativeren Konsumenten in den reichen Golfstaaten der Vereinigten Arabischen Emirate hingegen sind eher die Marken Giorgio Armani und Chanel begehrenswert.

Wer in Indien nicht aufs Geld achten muss, wird seinen Kleiderschrank mit Gucci, Giorgio Armani, Louis Vuitton und Dior füllen. In China sind vor allem Chanel und Versace erstrebenswert, gefolgt von Louis Vuitton und Giorgio Armani.

Zur Methode:
Die Online Consumer Confidence & Opinion Survey -- eine von ACNielsen zweimal pro Jahr über das Internet durchgeführte Befragung zum Verbrauchervertrauen und Verbrauchereinstellungen – ist die größte weltweit erhobene Studie dieser Art. An der jüngsten Befragung im November 2005 nahmen über 23.500 regelmäßige Internetnutzer aus 42 Ländern der Regionen Europa, Nord- und Lateinamerika, Asien-Pazifik, Afrika (Südafrika) und Naher Osten (VAE) teil.

Über ACNielsen
ACNielsen, ein Unternehmen der VNU-Gruppe, ist das weltweit führende Marketing-Informationsunternehmen. In über 100 Ländern erfasst und analysiert ACNielsen Marktentwicklungen, Verbrauchereinstellungen und Verbraucherverhalten. Kunden bauen auf die Marktbeobachtung, die Analyse-Instrumente und die professionelle Beratung von ACNielsen wenn es um die Erschliessung neuer Geschäftsmöglichkeiten, die Maximierung der Effizienz ihrer Marketing- und Verkaufskampagnen oder um Wettbewerbsanalyse geht.

Zu den Hauptkunden von ACNielsen zählen weltweit Handelsunternehmen, Markenartikelhersteller und das Dienstleistungsgewerbe. Unternehmensinhaber, Geschäftsführer, Marketing-Manager, Marktforscher und Analysten, Produktentwickler, Produktmanager, Vertriebsleiter, Experten für Handelsbeziehungen sowie Einkäufer und Category Manager nutzen die Dienste von ACNielsen.

Zum Produkt- und Service-Angebot von ACNielsen Schweiz mit Sitz in Buchrain zählen das scanningbasierte Handelspanel MarketTrack, das Haushaltspanel Homescan™, Modeling & Analytical Services, Decision Support und Management Informationssysteme, Merchandising Services sowie Beratung in Category Management Prozessen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.acnielsen.com oder www.acnielsen.ch.

Über VNU
VNU ist ein globales Informations- und Medienunternehmen mit führenden Marktpositionen und anerkannten Marken in den Bereichen Marketing-Information (ACNielsen), Medienforschung und -information (Nielsen Media Research) sowie Business Information (Billboard, The Hollywood Reporter, Computing, Intermediair). VNU ist in mehr als 100 Ländern aktiv, mit Zentralen in Haarlem (Niederlande) und New York (USA). Im Jahr 2004 erwirtschaftete der Konzern mit 38.000 Beschäftigten einen Gesamtumsatz in Höhe von 3,8 Mrd. Euro. VNU ist an der Amsterdamer Euronext-Börse unter dem Kürzel VNU notiert. Weitere Informationen finden Sie auf der VNU-Website: www.vnu.com

Medienkontakt ACNielsen:
Patrizia Schurr

Communications Executive

ACNielsen SA

Nielsenstrasse 8

6033 Buchrain
Tel.: +41 41 445 62 52
Fax: +41 41 440 17 07
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