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Buchrain
30. Oktober 2006
ACNielsen:
Die Globalisierung ist mit positiven und negativen Konsequenzen verbunden. Von Land zu Land werden diese Konsequenzen anders beurteilt. In der Schweiz ist man überzeugt, Toleranz und Offenheit wird durch die Globalisierung nicht gefördert, die Chancen im Arbeitsmarkt vergrössern sich dadurch aber.
Die Ausbreitung globaler Unternehmen beeinflußt unser Leben mittlerweile in vielen Facetten, so haben sich dadurch auch die Möglichkeiten am Arbeitsmarkt deutlich verändert. Dieser Aspekt der Globalisierung wurde u.a. in einer jüngst durchgeführten globalen Online Untersuchung von ACNielsen abgefragt.
Thema der Befragung von ACNielsen waren sieben - positive und negative - Konsequenzen der Globalisierung u.a. auch die Zustimmung bzw. Ablehnung zur Aussage „Es gibt viele multinationale Unternehmen, die ihre Produkte und Services quer über viele Länder rund um die Welt vermarkten und verkaufen. Inwiefern glauben Sie, dass globale Firmen Ihren Lebensstil beeinflussen und diese Ihnen mehr Job- und Karrieremöglichkeiten bieten.
Lateinamerikaner und Asiaten sehen weltweit am meisten berufliche Chancen durch die Globalisierung
Die Globalisierung ermöglicht den Verbrauchern auch größere berufliche Chancen, dies sehen 47% der Befragten weltweit auch so. Die Lateinamerikaner (57%) und die Verbraucher aus dem Asien-Pazifik-Raum (53%) sehen diesen Aspekt am positivsten. Es ist daher nicht überraschend, dass sechs der 10 Länder mit der höchsten Zustimmungsrate dazu, aus dem Asien-Pazifik-Raum stammen. (siehe Chart 1)
Bessere berufliche Chancen werden von Österreichern und Deutschen im Gegensatz zu Schweizern kaum gesehen
Extrem skeptisch mit nur 22% bzw. 28% Zustimmung stehen jedoch die Österreicher und die Deutschen dieser Aussage gegenüber. Diese beiden Länder stellen damit auch innerhalb Europas (42% Zustimmung), zusammen mit Norwegen und Finnland, die Schlusslichter dar (siehe Chart 2). Diese Ansicht könnte auch einen Zusammenhang mit der Öffnung Osteuropas haben. Viele sehen darin eine persönliche Bedrohung. In der Schweiz sieht es anders aus, 40% der Befragten sind der Meinung, dass die Globalisierung grössere berufliche Chancen bietet. Damit liegt die Schweiz innerhalb Europas sowie auch weltweit nur ganz leicht unter dem Durchschnitt.
Toleranz und Offenheit wird durch Globalisierung nicht gefördert
Viele Schweizer glauben ausserdem, dass die Globalisierung die Möglichkeiten im News und Unterhaltungsbereich verbessert (64% Zustimmung). Über die Hälfte der Schweizer stimmen ausserdem den Aussagen zu, dass die lokale Kultur durch Globalisierung in Gefahr gerät (57%), dass Güter und Services besser werden (55%) und dass das Leben unpersönlicher wird (53%). Knapp die Hälfte (49%) denken, dass die lokale Wirtschaft durch internationale Trends bedroht wird. Der Aussage, dass Toleranz und Offenheit durch Globalisierung gefördert werden, stimmen die Schweizer jedoch weniger zu (32%).
Abbildung 1:
Abbildung 2:
Über die Umfrage
Die globale Online-Studie von ACNielsen ist die größte Meinungsumfrage dieser Art und wird durchgeführt, um die Einstellungen und Meinungen der Verbraucher zu einer Reihe von Themen zu untersuchen. Mehr als 23.500 Verbraucher (davon 500 in der Schweiz) – regelmäßige Internetanwender – in 42 Märkten in Europa, Nord- und Lateinamerika, dem Asien-Pazifik-Raum, Afrika (Republik Südafrika) und dem Nahen Osten (Vereinigte Arabische Emirate) werden befragt.
Über ACNielsen
ACNielsen, ein Unternehmen der VNU-Gruppe, ist das weltweit führende Marketing-Informationsunternehmen. In über 100 Ländern erfasst und analysiert ACNielsen Marktentwicklungen, Verbrauchereinstellungen und Verbraucherverhalten. Kunden bauen auf die Marktbeobachtung, die Analyse-Instrumente und die professionelle Beratung von ACNielsen wenn es um die Erschliessung neuer Geschäftsmöglichkeiten, die Maximierung der Effizienz ihrer Marketing- und Verkaufskampagnen oder um Wettbewerbsanalyse geht.
Zu den Hauptkunden von ACNielsen zählen weltweit Handelsunternehmen, Markenartikelhersteller und das Dienstleistungsgewerbe. Unternehmensinhaber, Geschäftsführer, Marketing-Manager, Marktforscher und Analysten, Produktentwickler, Produktmanager, Vertriebsleiter, Experten für Handelsbeziehungen sowie Einkäufer und Category Manager nutzen die Dienste von ACNielsen.
Zum Produkt- und Service-Angebot von ACNielsen Schweiz mit Sitz in Buchrain zählen das scanningbasierte Handelspanel MarketTrack, das Haushaltspanel Homescan™, Modeling & Analytical Services, Business Systems und Management Informationssysteme, Merchandising Services sowie Beratung in Category Management Prozessen. Weitere Informationen finden Sie unter www.acnielsen.com oder www.acnielsen.ch.
Über VNU
VNU ist ein globales Informations- und Medienunternehmen mit führenden Marktpositionen und anerkannten Marken in den Bereichen Marketing-Information (ACNielsen), Media-Information (Nielsen Media Research) sowie Business Publikationen (Billboard, The Hollywood Reporter, Computing, Intermediair) und Fachmessen. Das im Privatbesitz stehende Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern aktiv, mit Zentralen in Haarlem (Niederlande) und New York (USA). Im Jahr 2005 erwirtschaftete der Konzern mit fast 41.000 Beschäftigten einen Gesamtumsatz in Höhe von 3,5 Mrd. Euro. Weitere Informationen finden Sie auf der VNU-Website: www.vnu.com
Medienkontakt ACNielsen:
Patrizia Schurr
Communications Executive
ACNielsen SA
Nielsenstrasse 8
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Tel.: +41 41 445 62 52
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