|
Root Längenbold
15. Oktober 2007
- Weniger häufig fliegen, bringt keinen Erfolg
- Schweizer sehen Klimawandel als grösste Sorge von heute
- Die Mehrheit der Schweizer, die kein Problem darin sehen, glauben nicht daran dies beeinflussen zu können
- 68% der Schweizer kaufen bewusst lokale Produkte
- Von den Personen, die sich für das Problem Erderwärmung einsetzen, wirkt Al Gore auf Schweizer am glaubwürdigsten
- 64% der Schweizer holen sich Informationen zu diesem Thema aus Zeitungen
Die Sorge bezüglich Erderwärmung stieg in den letzten Monaten weltweit drastisch. Konsumenten in allen Regionen sehen die Verantwortung bei der Regierung, diesbezüglich was zu tun.
Die Sorge „Globale Erwärmung“ wird grösser – Schweizer sind am meisten sensibilisiert
Gemäss der zweimal jährlich durchgeführten Studie „Consumer Confidence And Major Concerns“, wird globale Erderwärmung weltweit als viertgrösste Sorge genannt. Grössere Sorgen bereiten nur: Die Wirtschaft, die Gesundheit und die Jobsicherheit. Seit 1980 war die Sorge bezüglich Klimaveränderung nie mehr so gross wie im Moment.
Schweizer sind ausserordentlich sensibilisiert auf dieses Thema. Globale Erderwärmung gilt hier als grösste Sorge. Kein anderes Land weltweit nennt Klimaveränderung so häufig. Nach Gesundheit und Jobsicherheit folgt in der Schweiz als viertgrösste Sorge „Terrorismus“.
Zwei von fünf Konsumenten möchten, dass die Regierung die CO2 Emissionen einschränkt und in umweltfreundliche Lösungen investiert
Weiter kam die Befragung von Nielsen zum Resultat, dass zwei von fünf Befragten glauben, dass die Regierung die CO2-Emissionen und andere durch Unternehmungen verursachte Umweltverschmutzungen einschränken muss. Ausserdem sagen zwei von fünf, die Regierung solle in Forschung investieren, um umweltfreundliche und energiesparende Alternativen zu finden.
Die Befragung ergab ausserdem, dass die meisten denken, als Individuum bei diesem Problem nicht viel ausrichten zu können. „Weniger häufig fliegen“ wurde als die Massnahme genannt, die am wenigsten bewirken kann. Nur 3% weltweit glauben daran, dass dies helfen würde, obwohl in England und Deutschland aufgrund von Werbekampagnen in diese Richtung, viele Befragte daran glauben, mit weniger Fliegen etwas bewirken zu können.
Die Gründe, warum Klimaveränderung für manche kein Problem darstellt, sind unterschiedlich
4% der Schweizer sehen die Klimaveränderung nicht als Problem. 56% aller, die darin kein Problem sehen, denken, dass die Menschheit daran nichts ändern kann und dies eine natürliche Entwicklung ist. 37% sehen viele wichtigere Probleme, die zuerst gelöst werden müssen und immerhin 32% denken, dass sie von den wärmeren Temperaturen nur profitieren können.
Was tun unsere Mitbürger gegen das Problem Klimawandel oder andere aktuelle Probleme?
Immerhin 68% der Schweizer kaufen bewusst lokale Produkte (weltweit durchschnittlich 48%). 56% der Schweizer achten auf Produkte aus fairem Handel und 53% auf energiesparende Produkte. 48% kaufen in der Schweiz Produkte mit möglichst wenig oder keiner Verpackung und 45% Produkte mit wieder verwendbaren Verpackungen.
Wer sind die idealen Botschafter, um das Problem in Angriff zu nehmen?
Von den Personen des öffentlichen Lebens, die sich für das Problem Erderwärmung einsetzen könnten, wirken Al Gore, Oprah Winfrey und Kofi Annan am glaubwürdigsten auf die Bevölkerung. Auch unter den fünf einflussreichsten Persönlichkeiten sind Bill Clinton und Nelson Mandela. Schweizer sehen die gleichen Personen als ideale Botschafter. Nur Oprah Winfrey liegt in der Schweiz weiter hinten, dafür liegt Bono an fünfter Stelle.
Informationen zum Thema Erderwärmung vertrauen Schweizer vor allem, wenn Sie von Klimaforschern kommen. Auch Medien und Hilfsorganisationen scheinen vertrauenswürdig. Politikern, Stars oder Unternehmungen glauben Schweizer hingegen weniger.
Wo holen sich Schweizer Informationen zum Thema?
In der Schweiz hat vor allem die Zeitung einen hohen Stellenwert, um sich zu informieren. 64% der Schweizer wählen dieses Medium. Weltweit sind es durchschnittlich nur die Hälfte der Befragten, die sich die Informationen in Zeitungen holen. Beim Internet sieht es umgekehrt aus. Während das Internet als Informationsquelle weltweit mit 63% an zweiter Stelle liegt, informieren sich in der Schweiz nur 50% über das Internet. Damit ist das Internet in der Schweiz nur an fünfter Stelle als Informationsquelle. Die Plätze zwei bis vier, nach der Zeitung gehen an Zeitschriften, Nachrichtensendungen im Fernsehen und Dokumentationen im Fernsehen.
Über die Studie
Die Internatbefragung von The Nielsen Company wird zweimal pro Jahr weltweit in 47 Ländern durchgeführt. Befragt werden gesamthaft 26’486 Internetnutzer aus Europa, Asien Pazifik, Amerika und dem Mittleren Osten. Dabei werden verschiedenste aktuelle Themen abgefragt.
Über ACNielsen
ACNielsen, ein Unternehmen von „The Nielsen Company“, ist das weltweit führende Marketing-Informationsunternehmen. In über 100 Ländern erfasst und analysiert ACNielsen Marktentwicklungen, Verbrauchereinstellungen und Verbraucherverhalten. Kunden bauen auf die Marktbeobachtung, die Analyse-Instrumente und die professionelle Beratung von ACNielsen, wenn es um die Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten, die Maximierung der Effizienz ihrer Marketing- und Verkaufskampagnen oder um Wettbewerbsanalyse geht. Weitere Informationen finden Sie unter www.acnielsen.ch oder www.nielsen.com.
Über The Nielsen Company
The Nielsen Company ist ein globales Informations- und Medienunternehmen mit führenden Marktpositionen und anerkannten Marken in den Bereichen Marketing Information (ACNielsen), Media Information (Nielsen Media Research), Business Publications (Billboard, The Hollywood Reporter, Adweek) und Fachmessen. Das Unternehmen ist in über 100 Ländern aktiv. The Nielsen Company befindet sich in Privatbesitz und verfügt über Zentralen in Haarlem (Niederlande) und New York (USA).
Medienkontakt:
Patrizia Schurr
Communications Executive
The Nielsen Company
D4 Park 6
6039 Root Längenbold
Tel.: +41 41 445 62 52
Fax: +41 41 445 65 52
patrizia.schurr@nielsen.com
nach oben
|